07.02.2012 01:37:24

 

Region4 News

Bericht zum 8 Region-Treffen 24.01.2012

Der Regionalbetreuer hatte am Dienstag, den 24/01/2012 ab 19:30 Uhr mal wieder zum Treffengeladen....  mehr ›

8 Regiontreffen 24.01.2012

Hallo Freunde der Borussia,hallo Mitglieder der REGION 4,da wir beschlossen haben, uns...  mehr ›

Fanclub News

Sonderzugtour zum Auswärtsspiel in Nürnberg.

Zum ersten Auswärtsspiel werden wir, einige Fans, einen Sonderzug nach Nürnberg anbieten....  mehr ›

3 Tagestour nach Hamburg im Mai 2011

Hallo BorussenDer Fanclub Nordkurvenfeuer 2010 plant eine 3 Tagestour nach Hamburg. vom 13.05. bis...  mehr ›

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Region 4 (Aachen/Nordeifel)


Am Freitag, den 03/04/09 wurde ich – wie alle bei der Borussia für die Fanbetreuung zuständigen – zu einem „Fan-Dialog“ in den VIP-Raum des Borussia-Parks geladen.

Zunächst stellten sich die Leiter der Runde vor. Borussia wurde vertreten durch Geschäftsführer Hr. Schippers, Pressesprecher Hr. Aretz (der auch das Treffen moderierte) und dem Sicherheitsbeauftragten Hr. Nießen. Hinzu kamen der Fanprojektvorsitzende Thomas Ludwig, der Fanbeauftragte Thomas Weinmann sowie drei Vertreter der Polizei (bzw. Szenekundige Beamte).

Insgesamt nahmen an dem „Dialog“ (der zweieinhalb Stunden in Anspruch nahm) ca. 60 Personen teil.

 

Zu Beginn wurden Polizei-Videos von den Vorkommnissen beim Spiel am 14/03/09 in Köln gezeigt, wo die „pure Gewalt“ förmlich zu spüren war.

 

Herr Aretz sagte nun, dass nach diesem Spiel acht von zehn Fragen bei der Pressekonferenz nicht auf den Sieg der Borussia sondern auf die Fanrandale abzielten. Dies ist ein Beweis dafür, dass die Außendarstellung des Vereins zunehmend schlechter wird.

Dieses schlechte Image der Borussenfans gilt es nun zu bekämpfen und nicht zu warten, bis mal ein Mensch bei dieser Gewalt ums Leben kommt.

Die Vereinsführung betonte, dass sie wisse, dass nur ein geringer Prozentsatz der Fans zu den Spielen kommt um Randale zu machen. Und die Spirale der Gewalt erst seit wenigen Jahren wieder nach oben geht. Bundesweit gibt es zurzeit 3.500 Leute mit Stadionverbot, darunter befinden sich „nur“ 55 Gladbacher.

Die Vertreter der Polizei meinten, dass es bis vor kurzem möglich gewesen sei Züge bei Auswärtsspielen mit einigen Beamten in Zivil zu begleiten. In der jüngeren Vergangenheit mussten aber immer mehr Uniformierte mit fahren. Damit sich dieser Trend nicht drastisch verschlimmert, muss nun etwas geschehen.

Im anschließenden Dialog aller Beteiligten, stellte sich heraus, dass die „Problemfälle“ nicht die organisierten Fans und Fanclubs sind (dank einer gewissen Selbstregulierung) sondern vereinzelte Event-Hascher, welche, auch ohne Karten, zu den Spielen fahren, um was geiles zu erleben. Diese nutzen dann im Schutz der Masse die Gelegenheit zu randalieren.

Herr Schippers erklärte, dass die Borussia schon einiges auf dem Wege gebracht hat.

Zum einen versucht man zu Auswärtsspielen immer eigenes Ordnungspersonal mit zu nehmen, welches den Fans bekannt ist. Zum anderen hat man in einem zweijährigen Prozess gegen die DFL dafür gesorgt, dass bei einem Spielabbruch nicht der Gastgebende Verein sonder der „schuldige“ Verein bestraft wird.

Die „Fan-Seite“ verwies darauf, mit der Schaffung des Borussen-Kodex seinerseits für eine friedliche und gewaltfreie Situation beigetragen zu haben.

Der von den Fan-Vertretern vorgebrachte Vorschlag, zum weiteren Vorgehen der einzelnen Parteien einen „Arbeitskreis Fan-Dialog“ zu bilden, wurde von Seiten des Vereins und der Polizei sehr begrüßt. Um über dieses sehr sensible Thema weiter im Austausch zu bleiben, soll es in der Zukunft regelmäßige Treffen zwischen Repräsentanten der Fanszene, szenekundigen Beamten der Polizei und Mitarbeitern Borussias im Fan-Haus geben. „Wenn dieser Arbeitskreis nur annähernd so erfolgreich wird wie vor dem Bau des BORUSSIA-PARKS der Arbeitskreis Stadion, dann haben wir hier heute Abend einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht“, äußerten sich Schippers und Borussias Fanbeauftragter Thomas Weinmann nach der Veranstaltung optimistisch.

Abschließend bleibt noch fest zu halten, dass bei der Bekämpfung der Gewalt nicht nur wir Fanbetreuer (was ich ab sofort besonders in der mir zugestellten Region machen werde), sondern auch jeder einzelne Fan – in Form seiner Zivilcourage – gefordert ist.

Damit das Image unseres Vereins wieder ins richtige Licht gerückt wird.

 

Euer Michael Dohmen

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